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Foto: Rainer Rettinger

RUHRI.2010 – Kultkampagne erhält Auszeichnung vom Verband pro Ruhrgebiet: „Botschafter des Ruhrgebiets“

Eigenlob, Stolz und augenzwinkernde Selbstironie

Der Verein pro Ruhrgebiet hatte Anfang August Ruhrgebietler aufgerufen, Ideen und unkonventionelle Initiativen für die Region einzureichen. Die besten Ideen wurden prämiert und sollen später auch umgesetzt werden. CHOR, so der Name der Initiative, hatte zahlreiche Unterstützer gefunden, darunter zum Beispiel den Mediziner Prof. Dietrich Grönemeyer, Mondpalast-Prinzipal Christian Stratmann, Ruhrgebiets-Forscher Prof. Klaus Tenfelde und Comedian Herbert Knebel.

„Toll, wie viele kreative und charmante Ideen der Wettbewerb hervorgebracht hat “, freut sich pro Ruhrgebiet-Vorsitzender Helmut an de Meulen. „Und das Wichtigste: Alle sind umsetzbar. Man sieht: Jeder kann etwas dazu beitragen, den Charme des Ruhrgebiets zu vermitteln.“

Mit einer Anzeigenkampagne bewarb sich das Redaktionsbüro Ruhrie und überzeugte die Jury. Die Ziel der Kampagne ist es, die Menschen auf die Kulturhauptstadt 2010 einzustimmen. 25 Motive umfasst die Idee – vom Kiosk als „Dem Ruhri seine Tagesthemen“ über die Nordsternpark-Brücke als „Dem Ruhri seine Golden Gate“ bis hin zum Tetraeder als „Gizeh des Reviers“. Seitdem dürfen sich die Macher der Kampagne, Rudi Grande, Ralph Lueger und Rainer Rettinger als Botschafter des Ruhrgebiets bezeichnen; offiziell beurkundet vom Verband pro Ruhrgebiet.

Die Kampagne sei „eine Mischung aus Eigenlob, Stolz und augenzwinkernder Selbstironie“, so Rettinger. „Wichtig erscheint uns, die Bewohner des Ruhrgebiets – die Ruhris – auf die Reise zu dem spannenden Abenteuer RUHR.2010 einzustimmen, zu begleiten und zu begeistern.“

 


Montag, den 02 November 2009 09:30