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Foto: Jochen Tack

Die RUHRI.2010-Kultkampagne

„Sie ist sympathisch, erdverbunden und trifft vor allem das Sentiment der Bevölkerung.“
(Hannelore Kraft, SPD-Landeschefin, über die Kampagne)


Die Metropolregion Rhein-Ruhr umfasst ein Gebiet von etwa 7000 km_ mit ungefähr 10 Mio. Einwohnern. Der Ballungsraum Ruhrgebiet mit seinen 53 Kommunen und über 5 Millionen Einwohnern bildet das Herz unseres Landes Nordrhein-Westfalen. Das Bedürfnis nach Heimat und Identifikation als kausalen Zusammenhang mit der zunehmenden Globalisierung beinhaltet somit die Suche nach Identität.

Essen und das gesamte Ruhrgebiet, zusammen zur Kulturhauptstadt Europas 2010 gewählt, sind nun gefragt und gefordert, ein möglichst homogenes Wir-Gefühl der Bewohner des Ruhrgebiets, der „Ruhris“ nach außen – und innen – zu fördern und zu transportieren. Ein Baustein dazu ist die Ruhri-Kultkampagne: Die Motivauswahl umfasst die touristischen, kulturellen und wirtschaftlichen Schätze und Besonderheiten der Region. Eine Kampagne, die dem Bewohner des Ruhrgebiets, dem Ruhri, mit Stolz und Überzeugung aus dem Herzen spricht. Das Ziel ist genau dieses Gefühl aufzugreifen, und zu transportieren.

In den Motiven spiegelt sich der innovative und zugleich bodenständige Ansatz, das strukturgewandelte Revier mit all seinen einmaligen Facetten zugleich stolz und witzig zu bewerben, wider: Da wird aus dem Bottroper Tetraeder „Dem Ruhri sein Gizeh“, dem Gasometer Oberhausen „Dem Ruhri sein Louvre“ und der Duisburger Hafen „Dem Ruhri sein Tor zur Welt“.

Die Kampagne soll die Bewohner des Ruhrgebiets auf die Reise zu dem spannenden Großereignis Ruhr 2010 einstimmen, begleiten und begeistern. Jeder kann ein Botschafter dieser Region sein, dass ist zugleich Grundmotiv und Ziel dieser Kampagne. Ein legitimes, stolzes Bewusstsein für diese Region zu fördern und zu kultivieren, dazu wollen die Macher der Kampagne – Rudi Grande (Freier Redakteur und Autor), Rainer Rettinger (Inhaber des Redaktionsbüros Ruhrie!) und Ralph Lueger (Fotograf aus Essen) einen Beitrag leisten.

Aber nicht alleine: alle, die sich mit ihrer Ruhrgebietsphilosophie identifizieren dürfen sich beteiligen. Jeder kann und darf sich mit einbringen: Kommunen, Institutionen, Verbände oder Vereine. Und damit zugleich für das Großereignis Ruhr 2010, die Region und für seine Sache werben. Die bisherige Resonanz der Hommage an das Revier war durchweg positiv bis begeistert: Die ebenso stolze, wie auch augenzwinkernd-selbstironische Kampagne für das Ruhrgebiet wurde bereits vom Verband „pro Ruhrgebiet“ ausgezeichnet.